STRIPES IN THE HOOD (work in progress, 2018)

Es werden unter anderem die Materialität, die Medialität und die massenhafte Verbreitung von Bildern erforscht. Ausgangsbild war ein analoges Foto eines Häuserblocks aus dem eigenen Bildarchiv. Dieses Foto wurde mittels digitaler Manipulation anatomisch in Fragmente zerlegt. Anschliessend wurde es in verschieden Reproduktionsverfahren auf anderen Medien, wie Plotter, Scanner, Kopierer, Toner weitergeführt und dann wieder auf den Computer digitalisiert. Zu den angewendeten Reproduktionsverfahren gehören auch manuelle Druckverfahren wie Tiefdruck (Radierung) auf Weichgrund oder Hartgrund. Es wurden teilweise analoge Eingriffe auf die Bilder ausgeübt. Auf diese Weise könnte das Ausgangsbild endlos in jeweils anderer Form weitergeführt werden. Es findet ein stetes „switchen“ zwischen den verschiedenen Medien statt. Die Bilder werden verändert, archiviert, neu kombiniert, transkribiert, adaptiert, kopiert. Das Abbild des jeweiligen Abbild, verhält sich metamorphisch. Es könnte sinnbildlich auch mit dem „morphing“ verglichen werden: bei diesem Verfahren wird mittels computergeneriertem Spezialeffekt versucht von einem Quellbild einen möglichst realistischen Übergang in ein Zielbild zu erzeugen.

Die fertige Arbeit wird am Ende in einer Installation gezeigt.

virtual exhibition-view, 2018


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